Teil der Lösung Versicherungen und Banken
In österreichischen Finanzinstituten treffen sensible Personaldaten auf komplexe Arbeitszeitmodelle und hohe Anforderungen an Nachvollziehbarkeit. Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Zeitkonten und Genehmigungen müssen korrekt erfasst und verarbeitet werden, auch wenn Mitarbeitende an unterschiedlichen Standorten oder mobil arbeiten. Ein modernes Workforce Management bündelt diese Prozesse, schafft eine verlässliche Datenbasis und unterstützt HR dabei, administrative Abläufe strukturiert und DSGVO-konform zu organisieren.
Workforce Management für Banken umfasst die digitale Organisation von Arbeitszeit, Abwesenheiten, HR Prozessen, Personaleinsatz und Zutrittsberechtigungen. Ziel ist es, diese Prozesse zentral zu verwalten und dabei gesetzliche, datenschutzrechtliche und betriebliche Anforderungen abzubilden.
Der Arbeitsalltag in österreichischen Banken hat sich verändert. Gleitzeit, Telearbeit und mobile Arbeit treffen auf klare arbeitszeitrechtliche Vorgaben und unterschiedliche betriebliche Vereinbarungen. Der Banken-Kollektivvertrag sieht seit April 2026 weiterhin eine Normalarbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche vor, ermöglicht aber unter bestimmten Voraussetzungen auch flexible Arbeitszeitmodelle und Gleitzeit. Für HR bedeutet das: Zeitkonten, Überstunden, Abwesenheiten und Vereinbarungen müssen korrekt abgebildet und nachvollziehbar verwaltet werden.
Hinzu kommt der steigende Anspruch an digitale Sicherheit. Seit Jänner 2025 gilt DORA für die in den Anwendungsbereich fallenden Finanzunternehmen. Die FMA nennt dabei unter anderem Anforderungen an das IKT Risikomanagement, die digitale Resilienz und den Umgang mit IKT Drittparteienrisiken. Auch HR Systeme sind damit Teil einer größeren Frage: Wie lassen sich sensible Personaldaten effizient verarbeiten, ohne dabei Kontrolle, Sicherheit oder Transparenz aus den Augen zu verlieren?
In der Praxis brauchen Banken vor allem:
Gerade bei Finanzinstituten zeigt sich damit eine zentrale Herausforderung: Workforce Management muss flexibel genug für den modernen Arbeitsalltag sein und gleichzeitig die Genauigkeit, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit bieten, die eine regulierte Branche verlangt.
Der aktuelle Kollektivvertrag für Banken und Bankiers regelt Telearbeit ausdrücklich. Vereinbarungen müssen unter anderem festlegen, wie die Arbeitszeit zwischen betrieblicher und außerbetrieblicher Arbeitsstätte aufgeteilt wird und welche Arbeitsmittel dabei zum Einsatz kommen.
Damit verlagern sich Arbeitsprozesse teilweise aus der Bank in andere Arbeitsumgebungen. Für HR bedeutet das auch: Personenbezogene Daten entstehen, werden verarbeitet und abgerufen, unabhängig davon, wo der Mitarbeiter gerade arbeitet. Ein digital unterstütztes Workforce Management kann dabei helfen, diese Prozesse zentral zu organisieren und Zugriffe nachvollziehbar zu steuern.
Mit ZEUS® aus dem Hause ISGUS lassen sich zentrale Workforce Management Prozesse in Finanzinstituten in einer Lösung verbinden. Zeiterfassung, mobile Anwendungen, HR Management und Zutrittskontrolle greifen auf einer gemeinsamen Plattform ineinander. Dadurch steht eine einheitliche Datenbasis für HR, Führungskräfte und Mitarbeiter zur Verfügung und Informationen müssen nicht zwischen verschiedenen Systemen übertragen werden.
Flexible Arbeitszeitmodelle und unterschiedliche Arbeitsorte lassen sich ebenso abbilden wie Abwesenheiten, Genehmigungen und weitere HR-Prozesse. Über mobile Anwendungen können Mitarbeiter und Führungskräfte relevante Vorgänge auch außerhalb des Bankstandorts bearbeiten. Im HR-Management werden personenbezogene Daten und digitale Personalprozesse zentral verwaltet. Die Zutrittskontrolle ergänzt die Lösung um die Verwaltung physischer Zugangsberechtigungen.
Gerade diese Verbindung ist für Banken relevant: Arbeitszeitdaten, HR-Informationen und Zutrittsdaten entstehen in unterschiedlichen Bereichen des Arbeitsalltags, betreffen aber häufig dieselben Personen. ZEUS® führt diese Prozesse in einer gemeinsamen Workforce Management Lösung zusammen. Rollenbasierte Zugriffsrechte helfen dabei, den Zugriff auf sensible Informationen entsprechend den jeweiligen Aufgaben zu steuern und Prozesse nachvollziehbar abzubilden.
Die ISGUS Cloud schafft dafür die technische Grundlage. ZEUS® wird im eigenen Rechenzentrum in Deutschland betrieben. Das Informationssicherheitsmanagementsystem für Entwicklung, Wartung und Betrieb der IT Infrastruktur zur Bereitstellung der SaaS Plattform ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert. Damit verbindet ZEUS® die Anforderungen moderner Arbeitsorganisation mit einer auf Informationssicherheit ausgerichteten IT Umgebung.
Datenschutz endet nicht bei Kundendaten. Auch Personaldaten, Arbeitszeiten und Zutrittsinformationen verdienen höchste Sorgfalt. Modernes Workforce Management verbindet diese Prozesse, schafft Transparenz und unterstützt Banken dabei, sensible Informationen sicher und nachvollziehbar zu verwalten.
Mit ZEUS® erhalten Banken dafür eine zentrale Lösung, die Effizienz und Sicherheit miteinander verbindet. So werden aus einzelnen HR-Prozessen klare, kontrollierbare Abläufe, die den Arbeitsalltag erleichtern und gleichzeitig den Anforderungen einer sensiblen Branche gerecht werden.
Informieren Sie sich über unsere Softwarelösungen: Videos, Broschüren, Whitepaper, Factsheets und Checklisten stehen Ihnen hier direkt zum Download bereit.
Zahlreiche Kunden aus den verschiedensten Branchen setzen auf ZEUS® Workforce Management. Werfen Sie einen Blick auf unsere Kundenstimmen aus Österreich.
Mit ZEUS® organisieren Banken und Versicherungen HR-Management, Zeiterfassung, Employee-Self-Services und Zutrittskontrolle auf einer zentralen Plattform.