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Ihre Produktion arbeitet in Echtzeit. Warum trifft HR Entscheidungen mit Daten von gestern?

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Teil der Lösung Industrie

In einem Industriebetrieb greifen Produktion und Personal eng ineinander. Aufträge, Auslastung und Schichten bestimmen, wann und wo Mitarbeiter gebraucht werden. Gleichzeitig gehören Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Qualifikationen und Schichtmodelle zum täglichen Geschäft von HR. Beide Bereiche tragen damit wesentlich dazu bei, dass die vorhandenen Ressourcen im Betrieb sinnvoll eingesetzt werden können.
Dabei hat jeder Bereich seinen eigenen Blick auf das Geschehen. Die Produktion betrachtet Betriebsaufträge, Maschinen und Kapazitäten, HR die personellen Ressourcen dahinter. In einem laufenden Produktionsbetrieb verändern sich diese Größen laufend und beeinflussen einander unmittelbar. Genau dieses Zusammenspiel rückt zunehmend in den Mittelpunkt: Wie gut gelingt es, Produktionsgeschehen und Personaldaten miteinander zu verbinden?

Österreichs Industrie muss mit knappen Ressourcen mehr herausholen

Steigende Kosten, knappe Fachkräfte und ein hoher Anspruch an die Lieferfähigkeit erhöhen den Druck, vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen. Gleichzeitig bleibt der Produktionsalltag komplex: Schichtmodelle müssen abgedeckt, Ausfälle kurzfristig kompensiert und Mitarbeiter entsprechend ihrer Qualifikationen eingesetzt werden.

Auch die Anforderungen an die Arbeitszeitorganisation sind hoch. Gesetzliche Vorgaben und kollektivvertragliche Regelungen bestimmen, wie Arbeitszeiten, Pausen, Ruhezeiten, Überstunden und Schichten gestaltet werden können. Je nach Branche und Arbeitsmodell kommen unterschiedliche Regelungen hinzu, die bei der Planung und Abrechnung berücksichtigt werden müssen.

Daraus ergeben sich für österreichische Unternehmen konkrete Anforderungen an die tägliche Personalsteuerung:

  • Personalverfügbarkeit im Blick behalten: Abwesenheiten, Arbeitszeiten und verfügbare Kapazitäten müssen zuverlässig bekannt sein.
  • Schichten sicher besetzen: Kurzfristige Ausfälle oder Änderungen dürfen nicht dazu führen, dass wichtige Qualifikationen fehlen.
  • Arbeitszeit korrekt organisieren: Gesetzliche und kollektivvertragliche Vorgaben müssen in den täglichen Abläufen berücksichtigt werden.
  • Ressourcen gezielt einsetzen: Verfügbare Mitarbeiter sollen dort eingesetzt werden, wo ihre Qualifikationen und die betrieblichen Anforderungen zusammenpassen.
  • Aktuelle Informationen nutzen: Entscheidungen über Personaleinsatz und Arbeitszeit benötigen verlässliche Daten und dürfen nicht auf veralteten oder unvollständigen Informationen beruhen.
  • Standorte und Schichten koordinieren: Unterschiedliche Werke, Schichtmodelle und Arbeitszeitregelungen erhöhen den organisatorischen Aufwand.

Gerade unter diesen Bedingungen wird die Qualität der verfügbaren Personaldaten zu einem wichtigen Faktor für die operative Planung. Wo Informationen nicht aktuell zusammenlaufen, wird es schwieriger, schnell und verlässlich auf Veränderungen zu reagieren.

Daten von gestern. Kosten von heute.

In der österreichischen Industrie sind 58 % der Unternehmen vom Fachkräftemangel betroffen. 81 % berichten von einer höheren Arbeitsintensität bei den vorhandenen Mitarbeitern, 64 % von mehr Überstunden. Gleichzeitig stiegen die Arbeitskosten 2025 um 3,9 %, während der Beschäftigtenindex um 1,4 % zurückging.

Je knapper die verfügbaren Ressourcen, desto weniger Spielraum bleibt für Entscheidungen auf Basis veralteter oder unvollständiger Informationen. Aktuelle Daten zu Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Verfügbarkeiten und Personaleinsatz werden damit zu einer wichtigen Grundlage für HR und Produktion. Denn jeder unnötige Leerlauf, jede Überstunde und jede Fehlbesetzung wirkt sich auch auf die Wirtschaftlichkeit aus.

Wenn HR und Produktion zusammenspielen, müssen auch die Daten zusammenpassen

Im laufenden Produktionsbetrieb greifen viele Entscheidungen ineinander. Fällt ein Mitarbeiter kurzfristig aus, muss die Schicht neu besetzt werden. Ändern sich Arbeitszeiten oder Schichten, wirkt sich das auf Zeitkonten und weitere HR-Prozesse aus. ZEUS® führt die dafür relevanten Informationen zusammen und schafft eine gemeinsame Datengrundlage für HR und Produktion.

Die Zeiterfassung liefert aktuelle Arbeitszeiten und Zeitkonten. Abwesenheiten werden berücksichtigt, während die Personaleinsatzplanung verfügbare Mitarbeiter und benötigte Qualifikationen für die Schichtbesetzung zusammenführt. So lässt sich beispielsweise bei einem kurzfristigen Ausfall schneller erkennen, welche Ressourcen tatsächlich verfügbar sind und wie die Besetzung angepasst werden kann. Mit dem  ZEUS® HR-Management kommen auch Personalstammdaten, Dokumente und weitere HR-Prozesse in dieselbe digitale Umgebung. Informationen müssen dadurch nicht für jeden

Prozess neu zusammengesucht werden. HR erhält einen aktuellen Überblick über die Personalsituation, während die Produktion auf die für den Einsatz relevanten Informationen zugreifen kann.

Das Zusammenspiel schafft auch eine bessere Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen. Überstunden, Fehlzeiten und verfügbare Kapazitäten werden nachvollziehbar und können gezielter gesteuert werden. In der ISGUS Cloud lässt sich ZEUS® zudem betreiben, ohne dass das Unternehmen die dafür notwendige IT-Infrastruktur selbst bereitstellen muss. Damit stehen HR und Produktion nicht nur mehr Daten zur Verfügung, sondern eine gemeinsame und aktuelle Grundlage für ihre Entscheidungen. So wird aus der gemeinsamen Datengrundlage ein praktisches Steuerungsinstrument für den Produktionsalltag: Veränderungen werden früher sichtbar und personelle Ressourcen können gezielter eingesetzt werden.

Kurz zusammengefasst

In einer Industrie, in der sich Aufträge, Auslastung und Personalbedarf laufend verändern, wird die Fähigkeit zur schnellen Reaktion zum entscheidenden Erfolgsfaktor. ZEUS® von ISGUS verbindet die relevanten Informationen aus Produktion und Personal und schafft damit die Grundlage, vorhandene Ressourcen vorausschauender zu planen und gezielter einzusetzen. Dabei geht es nicht nur darum, schneller auf Ausfälle oder Veränderungen zu reagieren. Auch Arbeitszeiten, Kapazitäten und Personaleinsatz lassen sich auf einer verlässlichen Datengrundlage besser steuern. So wird aus dem Zusammenspiel von Produktion und HR ein konkreter Beitrag zu mehr Planungssicherheit und einer wirtschaftlicheren Nutzung der vorhandenen Ressourcen.

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