Werkstore, Produktionsbereiche, Lager, Verwaltungsgebäude und sensible Unternehmensbereiche folgen selten denselben Sicherheitsregeln. Was an einem Wareneingang sinnvoll ist, muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines Technikraums, eines Lagers oder eines Entwicklungsbereichs entsprechen.
Österreichische Industrieunternehmen stehen deshalb vor der Aufgabe, sehr unterschiedliche Zutrittsanforderungen innerhalb eines Standorts zu organisieren. Elektronische Schließtechnik hilft dabei, Sicherheitsbereiche gezielt abzusichern und Zugänge an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Gerade in modernen Industrie-4.0-Umgebungen werden flexible und nachvollziehbare Zutrittskonzepte zu einem wichtigen Bestandteil der Unternehmenssicherheit.
In Industrieunternehmen treffen unterschiedliche Anforderungen aufeinander. Produktionsabläufe sollen reibungslos funktionieren, gleichzeitig steigen die Erwartungen an Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Resilienz. Themen wie NIS2, KRITIS, Lieferketten, Audits und Zertifizierungen rücken Zutritte heute deutlich stärker in den Fokus als noch vor wenigen Jahren.
Die Anforderungen reichen dabei weit über die reine Absicherung von Türen hinaus:
Die Produktionsstandorte zählen damit zu den wichtigsten Leistungsträgern des Wirtschaftsstandorts Österreich. Gleichzeitig konzentrieren sich auf Werksgeländen, in Produktionshallen, Lagern und Technikbereichen hohe materielle Werte, kritische Infrastruktur, betriebliches Know-how und sensible Unternehmensdaten. Sicherheitskonzepte müssen daher nicht nur Zugänge verwalten, sondern auch die Verfügbarkeit von Anlagen, Prozessen und Ressourcen unterstützen.
Industrieunternehmen verändern sich laufend. Produktionsbereiche werden erweitert, Lagerflächen neu organisiert und zusätzliche Sicherheitsbereiche geschaffen. ZEUS® keyless unterstützt dabei, einzelne Zugänge flexibel und wirtschaftlich abzusichern. Digitale Schließzylinder und Smart Handles eignen sich besonders für Büros, Sozialbereiche, Technikräume, Qualitätsbereiche, Lagerzonen, Werkstätten sowie sensible Unternehmensbereiche.
Die elektronische Schließtechnik lässt sich schrittweise erweitern und an neue Anforderungen anpassen. Dadurch können auch gewachsene Standorte oder bestehende Produktionsumgebungen modernisiert werden, ohne die vorhandene Infrastruktur vollständig auszutauschen. Berechtigungen werden digital verwaltet und folgen den jeweiligen Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Sicherheitsanforderungen im Unternehmen.
Jedoch stellt nicht jeder Bereich dieselben Anforderungen an Sicherheit und Identifikation. Während digitale Schließkomponenten einzelne Räume und Bereiche absichern, kommen ISGUS Zutrittsterminals, wie zum Beispiel der IT 4110, dort zum Einsatz, wo zentrale Zugangspunkte, hohe Personenfrequenzen oder zusätzliche Funktionen benötigt werden.
Werkstore, Besucherbereiche, Logistikzonen oder sicherheitskritische Unternehmensbereiche profitieren von einer kontrollierten Identifikation direkt am Zutrittspunkt. Neben dem Zutritt können hier auch Zeitbuchungen oder weitere betriebliche Informationen erfasst werden. Für Bereiche mit erhöhtem Schutzbedarf lassen sich zusätzliche Identifikationsverfahren, wie beispielsweise Biometrie, integrieren.
Das verbindende Element bildet die ZEUS® Zutrittskontrolle. Hier werden Berechtigungen, Nutzergruppen und Sicherheitsbereiche zentral verwaltet. Digitale Schließzylinder, Smart Handles und Zutrittsterminals greifen auf dieselbe Datenbasis zu und folgen denselben Regeln.
So entsteht ein durchgängiges Zutrittskonzept für den gesamten Standort. Änderungen an Berechtigungen müssen nicht an einzelnen Türen vorgenommen werden, sondern stehen unmittelbar für die eingebundenen Komponenten zur Verfügung. Das erhöht die Transparenz und reduziert den administrativen Aufwand.
Die Anforderungen moderner Industrieunternehmen gehen heutzutage weit über den Zutritt hinaus. Mit dem ZEUS® Workforce Management lassen sich neben der Zutrittskontrolle auch Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung, HR-Management, Betriebsdatenerfassung sowie die Kommunikation mit SAP-Systemen auf einer gemeinsamen Datenbasis abbilden.
Informationen müssen nicht mehrfach gepflegt werden. Statt isolierter Systeme greifen Zutrittsorganisation, Personalmanagement und betriebliche Prozesse ineinander. Aus elektronischer Schließtechnik wird damit ein Bestandteil einer integrierten Unternehmenslösung, die Sicherheit, Organisation und Produktivität gemeinsam unterstützt.
Werkstore öffnen sich. Material bewegt sich durch die Produktion. Mitarbeitende wechseln Schichten. Lieferanten kommen und gehen. Hinter all diesen Bewegungen stehen Entscheidungen darüber, wer Zugang erhält, wann Zutritte möglich sind und welche Bereiche geschützt werden müssen.
ZEUS® keyless unterstützt Industrieunternehmen dabei, diese Entscheidungen flexibel, nachvollziehbar und zukunftssicher abzubilden. Vom einzelnen Technikraum bis zum kompletten Industriestandort entsteht so eine Zutrittsorganisation, die Sicherheit nicht als Hindernis versteht, sondern als Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb.
Informieren Sie sich über unsere Softwarelösungen: Videos, Broschüren, Whitepaper, Factsheets und Checklisten stehen Ihnen hier direkt zum Download bereit.
Zahlreiche Kunden aus den verschiedensten Branchen setzen auf ZEUS® Workforce Management. Werfen Sie einen Blick auf unsere Kundenstimmen aus Österreich.
Digitale Schließzylinder und Smart Handles schaffen moderne Zutrittskonzepte für österreichische Unternehmen jeder Größe. Flexibel, sicher und einfach zu verwalten.